Azubileben

Mittwoch, 4. März 2009

Was bedeutet Brainstorming und wo wird es eingesetzt?

Brainstorming ist ein Begriff, der von Alex Osborn geprägt wurde. Brainstorming ist die Abkürzung für „using the brain to storm a problem“, was im Deutschen so viel heißt wie „das Gehirn dazu verwenden ein Problem zu stürmen“. Es ist also eine Methode Ideen von mehreren Menschen zusammenzutragen.

Der Begriff „Brainstorming“ selbst wird heutzutage sehr oft verwendet und hat sich schnell in unser Alltagsleben eingeschlichen, allerdings wird der Begriff mittlerweile auch gerne an der falschen Stelle eingesetzt. Im Bereich der Werbung wird das Brainstorming sehr gerne eingesetzt, aber auch um ein Produkt weiter zu entwickeln oder bei jeglichen anderen Problemen, bei denen man einfach nicht weiter kommt. Werden neue Ideen gebraucht wird gerne ein Brainstorming durchgeführt. Aber auch in der Schule wird das Brainstorming von Lehrern gerne als Eingang in ein neues Thema genutzt.

Aber was genau ist nun das Brainstorming?

Um das Problem zu lösen, werden Gruppen zusammengestellt, bei denen oftmals sowohl Experten als auch Leihen in einer Gruppe sitzen. Die gute Mischung macht es da aus. Der Gruppe wird nun das zu klärende Problem vorgetragen. In jeder Gruppe gibt es einen Gruppenleiter und einen Protokollanten. Der Gruppenleiter sollte bereits Anschauungsmaterial vorbereitet haben und die Gruppe somit an das Problem heranführen.

In der ersten Phase sagt nun jeder, was ihm spontan zu dem Thema einfällt und der Protokollant nimmt alles auf.
In der ersten Phase ist Folgendes stets zu beachten:
  • Es wird keinerlei Kritik an Lösungsvorschlägen oder Ideen ausgeübt.
  • Die Ideen werden nicht von anderen gewertet oder beurteilt.
  • Jeder soll das sagen, was ihm durch denn Sinn geht.
  • Es gibt keine Totschlagargumente.
  • Je kühner und phantasievoller , desto besser.
In der zweiten Phase werden nun alle vom Protokollanten notierten Begriffe vorgelesen, bewertet und thematisch sortiert. Dies kann wiederum in der Gruppe geschehen oder auch von Fachleuten durchgeführt werden.

Allerdings wird diese Variante zur Ideensammlung von Experten auch kritisiert, So brachten 50Studien zum Thema Brainstorming ein vernichtendes Ergebnis. Die meisten Teilnehmer konnten in der Gruppe nicht besser arbeiten sondern waren gehemmt und geblockt. Außerdem wurde die Kreativität ständig unterbrochen, da man lange warten muss bis man zu Wort kommt (Quelle: „Bild der Wissenschaft“ 1/2005)

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